Papst Franziskus neues altes Auto

13.09.2013 18:00

Zum Friedensgebet für Syrien fuhr Papst Franziskus mit einem neuen Wagen in Vatikanstadt vor. Wobei "neu" nicht wirklich zutreffend für den aktuellsten Zugang im päpstlichen Fuhrpark ist.

Der Papst hat ein neues Auto: Einen gebrauchten Renault R4, Baujahr 1984, 300.000 Kilometer auf der Uhr. Dafür hat der Wagen immerhin Schneeketten im Kofferraum - man weiß ja nie. Das im März gewählte katholische Kirchenoberhaupt ist doch immer für eine Überraschung gut. Das neue Papamobil im päpstlichen Weiß ist ein Geschenk des Priester Renzo Zocca aus dem Dorf Pescantina bei Verona, berichtet die italienische Wochenzeitung "Famiglia Cristiana" in seiner Onlineausgabe.

Mehr als 25 Jahre lang nutze der Geistliche den Wagen für seine Wege in einem Arbeiterviertel bei Verona. Zuletzt stand der Renault allerdings nur noch in einer Garage und war "etwas mitgenommen", sagte der Priester der Zeitung. Allerdings habe der R4 regelmäßig den italienischen TÜV absolviert und sei als Oldtimer mit dem alten Kennzeichen VR 779684 zugelassen.

Nach der Schlüsselübergabe setzte sich der Pontifex sogar persönlich hinters Steuer, so Don Renzos. "Er hatte mir gesagt, dass er ebenfalls einen R4 hatte, und auch seiner habe ihn nie im Stich gelassen. Ich habe ihn wegfahren sehen, als sei es das Natürlichste der Welt.

Zunächst wollte Papst Franziskus das Geschenk aber gar nicht annehmen - bescheiden wie er nun einmal ist. Erst als er Priester Zocca ihm versicherte, dass er noch einen anderen neueren Wagen besitze, willigte der Papst ein.

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