Mit dem R4 zu Gast an Semmering

07.06.2026

Am 30. Mai 2026 fand in Gloggnitz – der Stadt in den Bergen – das 15. rÖno4 Treffen statt. 40 Renault 4 und ihre Besatzungen aus Österreich und Deutschland folgten der Einladung ins südliche Niederösterreich. Ziel der diesjährigen Ausfahrt war der Semmering, wo die Teilnehmer einen abwechslungsreichen Tag mit schönen Ausblicken, interessanten Führungen und vielen netten Begegnungen erleben durften.

Bereits am Vorabend des Treffens trafen sich zahlreiche Teilnehmer im Dorfwirtshaus Leinfellner in Enzenreith. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurde geplaudert, gefachsimpelt und die Vorfreude auf den nächsten Tag genossen.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Gemeinde Gloggnitz für die Zurverfügungstellung des Hauptplatzes und der erforderlichen Parkflächen. Ebenso bedanken wir uns bei der Polizei Gloggnitz für die verkehrstechnische Unterstützung beim Verlassen der Stadt im Konvoi.

Über kleine Geschenke durften sich die Teilnehmer ebenfalls freuen. Diese wurden von der Raiffeisenbank Wiener Alpen sowie der Garanta Versicherung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für die Unterstützung unseres Treffens.

Kurz vor 10 Uhr starteten die Renault 4 zu einer Ehrenrunde durch Gloggnitz. Anschließend führte die Route über Schottwien in den Adlitzgraben, weiter über Klamm auf den Kreuzberg und vorbei am Wirtshaus Polleres nach Breitenstein. Über Orthof und die Kalte Rinne ging es wieder zurück nach Breitenstein und schließlich durch das beeindruckende Fleischmann-Viadukt auf den Semmering. Die gesamte Strecke verlief entlang der historischen Semmeringbahn und bot zahlreiche beeindruckende Ausblicke auf das UNESCO-Weltkulturerbe.

Auf der Passhöhe am Semmering wurden die Fahrzeuge abgestellt. Anschließend gingen wir zum Zielbereich des Hirschenkogel, wo uns Franz Steiner, Präsident des WSV Semmering, willkommen hieß. Direkt im Zielgelände des Damen-Ski-Weltcups erzählte er uns Wissenswertes über die 30jährige Geschichte der Weltcuprennen am Semmering, die umfangreichen Vorbereitungen, die Organisation der Veranstaltung sowie die vielen Helfer, die Jahr für Jahr zum Gelingen dieses sportlichen Großereignisses beitragen. Die interessanten Einblicke hinter die Kulissen machten deutlich, welcher Aufwand notwendig ist, damit der Semmering alle zwei Jahre erfolgreich die besten Skirennläuferinnen der Welt begrüßen kann.

Begrüßt wurden wir außerdem von Bürgermeister Hermann Doppelreiter, dem wir herzlich für seine Unterstützung bei der Organisation der Aktivitäten am Semmering danken.

Anschließend ging es mit der Seilbahn auf den Hirschenkogel zum Liechtensteinhaus. Bei herrlicher Aussicht konnten wir dort ein ausgezeichnetes Mittagessen genießen und die einzigartige Kulisse der Wiener Alpen auf uns wirken lassen.

Nach dem Mittagessen stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Beim traditionsreichen Hotel Panhans berichtete Altbürgermeister Horst Schröttner über die bewegte Geschichte des Semmerings und die Entwicklung des weltbekannten Kurortes.

Danach besuchten wir den Bahnhof Semmering und das dortige Bahnmuseum. Vizebürgermeister Kurt Payr erläuterte die spannende Geschichte der Eisenbahn in der Region. Bereits im Jahr 1842 erreichte die Bahn von Wien kommend Gloggnitz, während von Süden her die Strecke von Mürzzuschlag bis Triest bereits ausgebaut wurde. Dazwischen fehlte jedoch noch das schwierigste Teilstück über den Semmering. Mit dem Bau der Semmeringbahn nach den Plänen von Carl Ritter von Ghega wurde diese Lücke geschlossen. Die 1854 eröffnete Strecke gilt als erste vollspurige Gebirgsbahn der Welt und als technische Meisterleistung, die bis heute Bewunderung hervorruft.

Auch das Wetter spielte größtenteils mit. Während des Tages gab es nur kurze Regenschauer bei den zwei Stationen nach dem Mittagessen. Erst am Abend mussten wir im Stadtcafé Gloggnitz von der Sonnenterrasse in den Innenbereich übersiedeln. Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.

Für zusätzliche Unterhaltung sorgte ein Schätzspiel am Hauptplatz. Die Teilnehmer mussten erraten, wie viele Bälle sich in einem Renault 4 befanden. Die richtige Anzahl lautete 717 Bälle. Mit einer Schätzung von 707 Bällen lagen Gerald und Robert am nächsten und konnten sich über den Sieg freuen.

Ein besonderer Moment war die Begrüßung des 300. Teilnehmers in der Geschichte der rÖno4 Treffen. Diese Ehre fiel Josef aus Oberpullendorf im Burgenland zu.

Der jüngste Teilnehmer des Treffens war Jakob aus Weiz. Mit seinen 11 Jahren nahm er gemeinsam mit seinen Eltern und Ihrem Hund Sam am Treffen und an der Ausfahrt teil und bewies, dass die Begeisterung für den Renault 4 generationenübergreifend ist.

Nach den interessanten Vorträgen und Führungen führte die letzte Etappe über Maria Schutz zurück nach Gloggnitz. Im Stadtcafé Gloggnitz ließen wir das 15. rÖno4 Treffen gemütlich ausklingen. Bei Eis, Punschkrapfen, Kaffee, Kakao und vielen anderen Köstlichkeiten wurde noch lange geplaudert und gelacht. Ein perfekter Abschluss für einen gelungenen Tag mit Renault 4 Freunden.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Unterstützern, Sponsoren und Helfern, die zum Gelingen dieses Treffens beigetragen haben.

Das nächste rÖno4 Treffen findet am 29. Mai 2027 natürlich wieder in Gloggnitz statt. Wir freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen mit vielen Renault 4 Freundinnen und Freunden in der Stadt in den Bergen.

Alles Liebe, gute Fahrt und bis zum nächsten Wiedersehen!

Euer Helmut

Hier der Link zu den Fotos 15. rÖno4 Treffen